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Renaissance der betrieblichen Altersvorsorge

IT-Unterstützungskasse eröffnet dem Mittelstand neue Chancen im "Wettbewerb mit Branchenriesen"

Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren in gleichem Maße

Ein Trumpf-As im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter haben jetzt mittelständische Unternehmen in der Hand: Die in Düsseldorf gegründete "IT-Unterstützungskasse" ermöglicht den Aufbau einer renditestarken und steuerlich attraktiven betrieblichen Altersversorgung. Damit verfügen künftig auch kleinere Unternehmen aus der IT-Branche und aus deren Umfeld über ein hoch interessantes Modell zur Gewinnung, Bindung und Motivation von Mitarbeitern, wie es Branchenriesen seit Jahren mit Erfolg anwenden.

Nicht erst seit der Einführung der "Green Card" ist klar: Qualifiziertes Personal im IT-Bereich zu finden, ist alles andere als einfach. Und wer gute Köpfe in seinem Unternehmen hat, verliert diese nicht gerne. Mit der Unterstützungskasse können mittelständische IT-Unternehmen nun auch im Bereich Altersvorsorge mit großen Firmen wie SAP oder debis konkurrieren.

Mit der "IT-Unterstützungskasse" steht die betriebliche Altersversorgung vor einer Renaissance. Von diesem traditionellen dritten Zweig der Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rentenversicherung und privaten Rücklagen hatten sich die Arbeitgeber in den vergangenen Jahren zunehmend verabschiedet. Die hohen Rückstellungen beanspruchten zu viel wertvolle Liquidität. Kaum ein Unternehmen war mehr bereit, seinen Mitarbeitern eine lebenslange Betriebsrente zu garantieren, ohne genau kalkulieren zu können, wie lange diese Zahlungsverpflichtung andauern würde: Ein Fass ohne Boden, das über der betrieblichen Existenz und der finanziellen Leistungskraft eines Unternehmens wie ein Damoklesschwert hing.

"IT-Unterstützungskasse" verringert Steuerbelastung

Das Modell der "IT-Unterstützungskasse" ist einfach und effizient. Aus dem unversteuerten Bruttolohn des Arbeitnehmers wird ein bestimmter Betrag an die Unterstützungskasse abgeführt, der dadurch weder der Lohnsteuer noch der Sozialversicherungspflicht unterliegt. Mit dieser teilweisen Reduzierung seiner Brutto-Bezüge verringert der Mitarbeiter sein Einkommen und damit die zu zahlende Steuer sowie die Sozialversicherungsbeiträge. Damit senken insbesondere gut verdienende Arbeitnehmer ihre hohe Steuerbelastung während ihres aktiven Berufslebens beträchtlich. Für den abgeführten Einkommensbestandteil erhält der Arbeitnehmer eine Versorgungszusage, die im Ruhestand entweder als einmalige Kapitalleistung oder als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt wird. So verlagert sich die steuerliche Belastung in die Phase des Ruhestandes, wo das Einkommen regelmäßig geringer, die steuerlichen Freibeträge hingegen deutlich höher sind. Die Rendite der "IT-Unterstützungskasse" ist dabei überdurchschnittlich hoch, da deren Mitglieder durch die Bündelung von Gruppentarifen und Rahmenvereinbarungen insgesamt von Konditionen profitieren, die dem Einzelnen verschlossen bleiben würden.

Folgendes Berechnungsbeispiel verdeutlicht die handfesten finanziellen Vorteile für den Arbeitnehmer: Ein 40-jähriger Angestellter verdient 6.000 Mark brutto monatlich. Zahlt er davon 300 Mark monatlich in die Unterstützungskasse ein, verringert er damit seine Abgabenlast um 178 Mark. Unter dem Strich verbleibt somit ein Netto-Aufwand von 122 Mark monatlich. Geht er mit 65 Jahren in den Ruhestand, erhält er neben der gesetzlichen Rente durch die IT-Unterstützungskasse nach heutigem Stand monatlich eine zusätzliche Rente von 1.684 Mark spendiert. Hiermit liegt diese Vorsorgeform deutlich vor den durch eine Direktversicherung oder private Rentenpolice erzielbaren Zusatzrenten.

Bedarfsgerechte Lösungen für IT-Unternehmen

Diese Vorteile für den Arbeitnehmer erhöhen sich noch, wenn der Arbeitgeber vom Angebot der "IT-Unterstützungskasse" Gebrauch macht, individuell zugeschnittene Firmen-Lösungen zu erarbeiten. Konkret bedeutet dies, dass auch eine mit jeweils hälftigen Aufwendungen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanzierte Lösung denkbar ist. Eine weitere Möglichkeit ist die Finanzierung des Beitrages ausschließlich durch den Arbeitgeber. Diese Flexibilität befähigt die "IT-Unterstützungskasse", ihren Mitgliedsunternehmen individuelle Konzepte anzubieten, die exakt auf deren betriebliche, finanzielle und personalpolitische Möglichkeiten und Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Die "Quadratur des Kreises", die den Initiatoren mit der IT-Unterstützungskasse geglückt ist, wird noch deutlicher, wenn man die beträchtlichen Vorteile für den Arbeitgeber betrachtet. Denn gerade kleine und mittelständische Unternehmen, deren wirtschaftlicher Erfolg in besonders starkem Maße vom persönlichen Einsatz und der Qualifikation jedes einzelnen Mitarbeiters abhängt, stehen bei der Personalfindung in scharfem Wettbewerb mit finanzkräftigen international tätigen IT-Konzernen. Der Mittelstand muss nicht nur mit höheren Gehältern, sondern auch mit attraktiven Sozialleistungen konkurrieren, die in Großunternehmen üblich sind und von Mitarbeitern schlichtweg erwartet werden. Eine Gehaltserhöhung kostet das Unternehmen jedoch durchschnittlich das 1,6-fache des Erhöhungsbetrages, von dem der Arbeitnehmer aufgrund der hohen Steuer- und Abgabenlast jedoch nur einen Bruchteil in seinem Geldbeutel wiederfindet. Das bedeutet: Neue Wege sind gefragt - zum Vorteil beider Seiten.